Portfolio-Strategie für Marken und Sortimente

Portfolio-Strategie klärt, welche Marke und welches Produkt welche Aufgabe hat. Das Ergebnis sind weniger Doppelungen, klare Rollen und ein Sortiment, das Handel und Kund:innen sofort verstehen.

Martin Kunze, Berater für Portfolio-Strategie

Woran du merkst, dass du das brauchst

  • Zu viele SKUs, die sich gegenseitig Umsatz wegnehmen.
  • Die Marken im Haus konkurrieren, statt sich zu ergänzen.
  • Launches passieren, ohne dass jemand ihre Rolle erklären kann.
  • Händler fragen, warum es drei fast gleiche Produkte gibt.
  • Ein Zukauf, eine Fusion oder ein Exit steht an.

So gehe ich vor

Vom Ist-Zustand zu einem Portfolio, das man in einem Satz erklären kann.

  1. Bestandsaufnahme

    Umsatz, Marge, Wachstum und Kanal für jede Marke und jedes Produkt. Was trägt, was bremst.

  2. Rollen

    Jede Marke und jedes Produkt bekommt eine Aufgabe: Wachstum, Profit, Frequenz oder Profil.

  3. Architektur und Sortiment

    Markenarchitektur, Range und Preisleiter. Dazu die Entscheidung, was rausfliegt.

  4. Roadmap

    Innovationen, Auslistungen und ein Launch-Kalender, der zu Handel und Marke passt.

Was du am Ende hast

  • Eine Portfolio-Map mit Rollen je Marke und SKU
  • Eine klare Markenarchitektur
  • Sortiments- und Preisleiter
  • Einen Plan zur Bereinigung
  • Eine Innovations- und Launch-Roadmap

Wo ich das schon gemacht habe

Portfolios im Konzern und im Brand House.

Category Lead Make-up

Category-Strategie für Maybelline, L'Oréal Paris, Essie, NYX und SANTE im deutschen Massenmarkt.

GRENION Brands

Brand Managing Director für ein Haus mit mehreren jungen Beauty-Marken.

Haircare bei L'Oréal Paris

Elvital und neue Premium-Marken wie Botanicals und Dessange.

Fragen zur Portfolio-Strategie

Was ist eine Markenarchitektur?

Die Markenarchitektur beschreibt, wie Dachmarke, Marken, Linien und Produkte zueinander stehen. Sie entscheidet, ob ein neues Produkt unter einer bestehenden Marke läuft oder eine eigene braucht.

Wie viele SKUs braucht eine Marke?

Dafür gibt es keine feste Zahl. Die Regel lautet: Jedes Produkt braucht eine Rolle. Meist tragen wenige Hero-Produkte den Großteil des Umsatzes, der Rest muss seinen Platz begründen.

Hilft eine Portfolio-Strategie bei Exit oder Finanzierung?

Ja. Käufer und Investoren zahlen für klare Marken mit Tiefe im Sortiment und Umsatz über mehrere Kanäle. Ein aufgeräumtes Portfolio macht die Geschichte leichter zu erzählen und zu prüfen.

Die anderen Felder

Lass uns reden.

Ihr wollt retail-ready werden oder im Regal den nächsten Schritt gehen? Schreib mir, wo ihr gerade steht.

martin@thebrandscaler.io
Martin Kunze, Chief Brand Officer, mit Kaffee